Neues Tablet in der Schule Pilotprojekt

Als Bildungstechnnologe bin ich nicht zuletzt auch wegen meiner Stelle im Lehrstuhl meiner Fakultät immer an News zu Projekten mit Tablets im Bildungsbereich interessiert. Und aktuell gibt es auch ein neues Projekt. Die "Paul Elementary School" in Minidoka County, Idaho, startet ein Pilotprojekt, bei dem Schüler und Lehrer jeweils mit iPads ausgestattet werden und damit ein neues Lernkonzept verfolgen.

Das Projekt nennt sich iSchool und wird über einen speziellen Dienstleister realisiert, der sich um die Hardware etc. kümmert.

Die Belegschaft veröffentlichte zum Start ein Video, das den Einsatz der Technik im Unterricht zeigt.

Das Feedback ist bisher sehr positiv, Schüler würden nicht länger unbeteiligt im Klassenraum sitzen und den Finger heben und dann einer Person beim Reden zuhören, sondern könnten zeitgleich alle mit den Unterrichtsmaterialien interagieren. Weiterhin ist ein bewiesener Vorteil von Tablets das individuelle Lernen, das heißt, schwache oder starke Schüler können individueller als beim herkömmlichen Frontalunterricht gefördert werden.

Für die Zukunft glaubt Direktorin Colleen Johnson sogar, dass Tablets Schulbücher komplett ersetzen könnten. Die Motivation der Schüler sei gestiegen, betont eine Lehrerin der 5ten Klassen. Mit dem iPad* können die Schüler ihre Unterrichtsinhalte "in Beschlag nehmen".

Ich finde nicht, dass ein Tablet das Schreibenlernen übernehmen soll, das ist völliger qutasch. Vielmehr stecken in Tablets ungeahnte Möglichkeite komplexe Dinge auf andere Art und Weise, z.B. Geometrie mit mehrdimensionalen Objekten die beweglich sind, beizubringen. Das Tablet kann unterstützen, Schüler individuell fördern, das Schleppen vieler schwerer Bücher verringern und bindet moderne Technik völlig normal in den Alltag ein.

Der Vorteil von Apple iPads im Gegensatz zu anderen Tablet-Herstellern besteht zur Zeit im Authoring-Tool iBook Author, mit dem sich spielend leicht interaktive multimediale Inhalte erstellen lassen. Solche einfach zu benutzenden Werkzeuge gibt es noch für keine anderen Geräte. Ansonsten können Tablets auch auf Android basieren, es spricht nichts dagegen - vielmehr kommt es immer auf die Qualität der Apps an.

(via)

Diese Seite enthält einen einzelnen Eintrag von Krafft Prinzmetal vom 14.03.13 9:16 mit 307 Wörtern.